Making Of: Der Wanderführer Harzer Hexen-Stieg entsteht

Wenn Sie ein Buch oder eine Karte aus unserem Verlag in der Hand halten, dann haben wir für Sie vor Ort recherchiert, konzipiert, ent- und verworfen, geschrieben, fotografiert und gestaltet.
Unsere Arbeit endet dort, wo ihr Abenteuer beginnt.

Wir laden Sie ein, mit uns einen Blick hinter die Kulissen unserer Produktion des Wanderführers „Harzer Hexen-Stieg“ zu werfen.

Die Planungsphase

Bewährtes verbessern
Seit Erscheinen der 1. Auflage unseres offiziellen Wanderführers „KartoGuide Harzer Hexen-Stieg“ im Jahr 2004 ist einiges Wasser Söse und Bode heruntergeflossen. Und nachdem wir uns in diesem Frühjahr entschlossen hatten, nicht nur die bisherige Papier-Wanderkarte für Norddeutschlands schönsten Regionalwanderweg aktualisiert neu aufzulegen, sondern auch eine wasser- und reißfeste Variante ins Rennen zu schicken, wurde sehr schnell klar: Der Wanderführer braucht ebenfalls eine Verjüngungskur!

Unser Anspruch: praktisch und chic
Damit jeder nach seinen Neigungen und Ansprüchen sein persönliches Paket schnüren kann, wollten wir künftig drei separate Titel anbieten. So entstand die Idee, den Wanderführer so variabel wie möglich anzulegen und selbst denen einen Leitfaden in die Hand zu geben, die die beliebte Route in die entgegengesetzte Richtung, nur einige Etappen oder auch eine Zwei-Tages-Runde mithilfe der beiden Alternativ-Routen wandern wollen. Wir entwickelten ein völlig neues Konzept und machten uns im Sommer 2017 auf den Weg entlang des Harzer Hexen-Stiegs von Thale nach Osterode.

Die Recherchephase

Stiefel schnüren, Fotorucksack packen und auf geht’s
Obwohl wir während unserer Recherchearbeit zur Kartenaktualisierung in den letzten Jahren immer wieder einzelne Abschnitte des Prädikatswanderwegs begangen oder befahren hatten, waren diese gezielt für den Wanderführer absolvierten Strecken trotz des Arbeitscharakters ein tolles neues Erlebnis. Dabei füllte sich so ganz nebenbei auch unser Stempelheft der Harzer Wandernadel. Um schöne Fotos machen zu können, wanderten wir nur bei sonnigem Wetter. Das bedeutete auch, dass auf der wenig beschatteten Etappe von Altenbrak über Rübeland nach Drei Annen Hohne die Knie bei sengender Sonne und über 30 Grad Celsius zum Ende hin schon einmal recht weich wurden. Alle wichtigen Wegmarken und Abbiegesituationen mussten eindeutig beschrieben und viele Tipps für die Nutzer unseres Wanderführers notiert werden. Die eigene Karte georeferenziert digital auf dem Smartphone war da ebenso eine unverzichtbare Hilfe für uns wie das Diktiergerät, das bis zum Schluss gut durchhielt. Und auch unsere Mischlingshündin Lotte trug mit Ihrer unstillbaren Neugier, Ausdauer und aufmunternden Spiellust zum Erfolg des Unterfangens bei.

Unsere Motivation unterwegs: begeisterte Kunden
Große Freude und auch ein wenig Stolz erfüllte uns immer wieder, wenn wir Wanderern mit unseren Karten begegneten und ausnahmslos begeistertes Feedback erhielten. Wie z.B. von zwei lustigen Ehepaaren am Wendefurther Stausee, die sich gerade an einem Rastplatz niederließen, den sie mittels unserer Karte angesteuert hatten.

Arbeit mit Diktiergerät
Ein Fotograf nimmt einen Ameisenhaufen auf
Wanderer schauen auf eine Karte

Die Produktionsphase

Ran an den Computer und ab in die Produktion
Um den bereits zweimal verschobenen Erscheinungstermin nicht noch einmal zu gefährden, schoben wir anschließend ungezählte Überstunden und konnten die Druckdaten schließlich in der Nacht zum Montag (31. August) auf den Server des Grafischen Centrums Cuno in Calbe (Saale) hochladen. Zum Andruck zwei Tage später mit unseren hausintern angefertigten Proofs lief dann an den hochmodernen Heidelberg-Druckmaschinen alles wie am Schnürchen. Im zurzeit modernsten Offsetdruckverfahren, dem UltraHDPrint, entstanden unter den kritischen Blicken von Drucker Benny Sander und Verleger Thorsten Schmidt (auch Enkel Moritz war dabei!) die Umschläge des Hexen-Stieg-Wanderführers und unseres ebenfalls überarbeiteten Reiseführers „Magdeburg“.

Endlich da – für Sie

Inzwischen sind die Bücher fertig und werden ausgeliefert. Die drei größten Buchgroßhändler Deutschlands haben bestellt und sortieren bereits die ersten Exemplare in Ihre Regale in Erfurt, Bad Hersfeld und Bietigheim ein.
Jetzt entscheiden die Kunden über den Erfolg. Wir wünschen allen Lesern mindestens genauso viel Spaß beim Wandern, wie wir an der gesamten Produktion hatten.

Ihr Schmidt-Buch-Team
Marion, Thorsten und Max (sowie Lotte)

Cover des offiziellen Wanderführers Harzer-Hexen-Stieg

Wanderführer Harzer Hexen-Stieg

Der offizielle Begleiter in beide Richtungen

Entdecken Sie die Schätze entlang des Harzer Hexen-Stiegs. Der offizielle Wanderführer beschreibt den Wegverlauf stets in beide Richtungen und erläutert detailliert das Sehenswerte entlang der Strecke. So werden Wanderungen auf dem ausgezeichneten Qualitätswanderweg zu erkenntnisreichen Erlebnissen.

Unsere Karte auf dieser Tour

Titelbild der wasser- und reißfesten, offiziellen Wandkarte zum Harzer Hexen-Stieg

Wanderkarte Harzer Hexen-Stieg

Offizielle Wander- und Fahrradkarte zum Prädikatswanderweg

Entdecken Sie den Harzer Hexen-Stieg mit der offiziellen Wanderkarte. Im Kartenbild werden der Verlauf der Hauptroute und der Weg-Alternativen deutlich hervorgehoben. Außerdem sind in der Karte Nummern der Linienbusse in Trassennähe, Standorte von Informationstafeln,  Stempelstellen der Harzer Wandernadel inklusive Nummern, u.v.m. verzeichnet.

Mehr zum Harzer-Hexen-Stieg und zum Harz

Thorsten und Max Schmidt präsentieren die neue Fahrradkarte Harz und die Stempel-Touren-Karte der Harzer Wandernadel

Interview: Zwei neue Karten für Wanderer und Radfahrer im Harz

Pünktlich zur Wandersaison im Herbst erscheinen in unserem Verlag zwei neue Harz-Karten: Die offizielle Stempel-Touren-Karte zur „Harzer Wandernadel“ und die komplett überarbeitete Fahrradkarte Harz. Im Interview erzählen die Macher der beiden Karten über die Entstehung.

Auf Recherche zur Klosterwanderweg-Karte.

Making of: Die Klosterwanderweg-Karte entsteht

Sie ist erschienen! Nach gut dreimonatiger Entwicklungs- und Produktionsphase rollte Anfang Mai der LKW aus dem Graphischen Centrum Cuno in Calbe mit der gesamten Auflage der neuen Wander- und Fahrradkarte „Harzer Klosterwanderweg“ auf unseren Hof. Auch nach 30 Jahren Verlagsarbeit ist das Eintreffen eines neuen Produktes bei uns noch immer ein mit Spannung erwartetes Ereignis. Schließlich steckt in all unseren Produkten viel persönliches Engagement.

Start beim E-Bike Festival in Wernigerode

E-Bike Event im Harz

Wer dieser Tage im Harz unterwegs ist, wird es schon gemerkt haben: viele Radfahrer und Mountainbiker erkunden das spannende Mittelgebirge. Und immer mehr setzen auf die Unterstützung durch den E-Motor.

Rubbelposter wieder erhältlich

Das Rubbelposter mit allen 222 Stempelstellen im Harz wird ab 10. Juni wieder lieferbar sein! Für die Harzer Wandernadel haben wir uns nun ganz kurzfristig entschieden, das Rubbelposter noch einmal zu produzieren.

Die offizielle Karte zum Harzer Klosterwanderweg

Offizielle Karte zum Klosterwanderweg erschienen

Zur Ruhe kommen, Natur genießen und Geschichte nachspüren – das geht auf dem rund 95 Kilometer langen Harzer Klosterwanderweg. Seit April 2020 können Pilger, Architekturliebhaber, Wanderer, Radfahrer und Stempelsammler ihre digitalen Helfer aus dem Alltag im Rucksack lassen und mit der offiziellen Karte bequem den Harzer Klosterwanderweg erkunden.

Eine Wanderin am Stempelkasten im Harz

Harz-Wanderung: Fünf Stempel in fünf Stunden

An einem ruhigen Wintertag ohne Schnee starteten wir am Parkplatz der Gaststätte „Felsenkeller“ in Bad Suderode und konnten fünf Stunden später nach knapp 17 Kilometern fünf neue Stempel in unserem Wandernadel-Heft vorweisen.

Tipps für schöne Urlaubsfotos in Wernigerode

Wir geben Ihnen wertvolle Tipps für schöne Urlaubsfotos in Wernigerode. Erfahren Sie mehr über die schönsten Motive sowie besten Standorte und Tageszeiten.

Straßenszene in Goslar

Tipps für schöne Urlaubsfotos in Goslar

Zehn Minuten Stadtbummel in Goslar genügen, um zu sehen: Motive bieten fast alle Altstadtgassen zur Genüge! Sofern das Wetter mitspielt, dürfte es keine großen fotografischen Probleme geben. An einem sonnigen Tag – er sei jedem Gast von Herzen gewünscht – gilt es, den Sonnenstand und den Charakter des Lichtes zu beachten. Das Licht der tiefstehenden Morgen- und Abendsonne sorgt für besonders „satte“, kräftige Farben und auch für ausgeprägte Schatten und somit gegebenenfalls für eine hohe Plastizität der aufgenommenen Objekte. Zur Zeit der hochstehenden Mittagssonne trifft man besonders an sehr warmen Tagen auf leicht diesige Verhältnisse mit etwas diffusem Licht. Dann sollte möglichst ein Skylight-Filter eingesetzt werden.

Der Stein auf dem Brockengipfel mit der Höhenangabe 1142 m

Harz-Wissen: Wie hoch ist der Brocken wirklich?

1141 Meter. 1142 Meter. Wie hoch ist der Brocken? Seit vielen Jahren kursieren diese zwei Angaben. Warum ist das so?Während sich über Jahrzehnte hinweg die Höhe 1142 Meter etabliert hatte, stiftete 1997 eine Medien-Meldung plötzlich Verwirrung: Laut aktuellen Messungen sei der Brocken eigentlich nur 1141,2 Meter hoch. Wie das?

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