Thomas Kirschbaum

Lüneburg

Leben in einer spätmittelalterlichen Großstadt

1. Auflage Juni 2000

limitierte Ausgabe 2010

 

65 Farbfotos und 8 Grafiken, 1 Innenstadtplan

144 Seiten, Format 220 x 260 mm, Festeinband, Fadenheftung

ISBN 978-3-928977-83-8
€ 0,00

14,95

Nur wenige Orte in Deutschland haben eine derart große Zahl von Gebäuden des Mittelalters und des 16. Jahrhunderts wie Lüneburg. Weit über 200 Bauwerke aus der Blütezeit der Stadt sind im Stil von Gotik und Renaissance erhalten. Vor allem ihnen verdanken die bewegten Straßenbilder, Plätze, Gassen und Höfe ihren besonderen Reiz. Die scheinbar stummen Zeugen der Vergangenheit, von der Pfarrkirche bis zum kleinsten Haus, verweisen jedoch über ihre kunsthistorisch faßbare Hülle hinaus auf soziale Strukturen, religiöse Bedürfnisse, Machtverhältnisse sowie Wohn- und Arbeitsbedingungen der damals lebenden Menschen.
Dieses Buch möchte mit noch erhaltenen Kirchen und Klöstern, Armenstiften und Hospitälern, Brauhäusern und Patrizierhöfen, Buden und Handwerkerhäusern bekannt machen. Dabei fällt der Blick auf und hinter die Fassaden, werden die Bauwerke in historische Bezüge eingeordnet. Verräucherte Dielen, mit Korn gefüllte Speicherböden und die Festsäle der Patrizier sind Stationen auf dem Weg durch die Salzstadt Lüneburg. In den Räumen der Klöster wird die Organisation religiösen Lebens deutlich. Stifte und Hospitäler verraten etwas vom Umgang mit armen, alten und kranken Menschen. Pfarrkirchen zeugen von religiöser Tiefe, aber auch von weltlicher Macht.

Der Titel erschien in geringer Auflage als nahezu unveränderter Nachdruck Ende Februar 2010 und ist nun leider vergriffen.

 


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ISBN 978-3-936185-74-4
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